|
Das Repertoire von OPER unplugged Erfolgsgeschichte
Maria XXX - ein Tanzoratorium von Heike Hennig Musikauswahl, Choreographie & Regie: Heike Hennig
Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner Dramaturgie: Dr. Jochen Kiefer Elektronische Musik: DJ cfm Bühne: Noriko und Felix Minkus Kostüme: Min Stiller >>>
Rituale - eine Tanzoper für Georg Friedrich Händel Idee, Choreographie & Regie: Heike Hennig
Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner Dramaturgie: Dr. Jochen Kiefer Elektronische Musik: DJ cfm >>>
ZeitSprünge Idee, Choreographie & Regie: Heike Hennig Elektronische Musik: DJ cfm >>>
Zeit - tanzen seit 1927 Idee, Choreographie & Regie: Heike Hennig Elektronische Musik: DJ cfm verfilmt als
Tanz mit der Zeit von Trevor Peters für Kino Arte Zdf >>>
Begegnungen mit Bach Idee, Choreographie & Regie: Heike Hennig >>>
Subkultur trifft Hochkultur - Zyklus 1-4 Idee, Kuration & Regie: Heike Hennig und Friedrich U. Minkus >>>
Informationen über alle anderen Produktionen von Heike Hennig & Co finden sie unter: www.heikehennig.de
Erfolgsgeschichte von OPER Leipzig unplugged
Aus der Idee von Heike Hennig und Friedrich Minkus im Jahr 2005/06 im Kellertheater der Oper Leipzig das Tanztheater ZEIT - TANZEN SEIT
1927 mit ehemaligen Mitgliedern des Leipziger Balletts zu realisieren, begann eine einmalige Erfolgsgeschichte in der Opernwelt. Zunächst waren die Bedenken groß und Keiner des damals noch kleinen Teams um Heike
Hennig erwartete eine solche Erfolgsserie. Als jedoch in den Kulturnachrichten Kulturzeit des Fernsehsenders 3sat ein Bericht über das Projekt von Heike Hennig ausgestrahlt wurde, war der Ansturm an der Abendkasse
des Kellertheaters kaum noch zu bewältigen. Journalisten und Autoren, unter ihnen der neuseeländische Filmregisseur Trevor Peters und die Buchautorin Marion Appelt, kamen 2006 in das Kellertheater nach Leipzig. Die
Idee zur Verfilmung und zum Buchprojekt entstanden bereits während der Vorstellung. Trotz ungesicherter Finanzierung durch die Stadt Leipzig waren die Aufführungen im Oktober und November 2006 ausverkauft und es
wurde eine Film-Produktionsfirma für die Aufzeichnung gefunden, so dass es weitergehen musste. Als dann die Programmkommission von ZDF und ARTE JA
gesagt hatte, war die Freude bei HEIKE HENNIG & Co groß und gleichzeitig die Enttäuschung über die Kulturpolitik und die klägliche Verhinderungssumme der Stadt Leipzig groß. Dank vieler Freunde, Produktions-Partner aus Dortmund und Dresden und insbesondere der Förderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Kulturstiftung des Bundes war die Fortsetzung des Tanztheaters der Generationen von Heike Hennig & Co möglich. In dem neuen Stück ZEITSPRÜNGE trafen 2007 die Protagonisten aus ZEIT - TANZEN SEIT 1927 auf ihre jungen Kollegen des Ensembles HEIKE HENNIG & Co. Mit tosendem Applaus feierten das Publikum und die Kritik das neue Stück. Bis heute ist das Ensemble mit dem Tanztheater der Generationen ZEITSPRÜNGE auf Deutschlands Bühnen unterwegs und löst wie in Hamburg, Gera und Arnsberg Begeisterungsstürme aus.
Aus dem Wunsch von Heike Hennig, etwas ganz anderes zu machen, wurde 2007 die Idee zu einer Aufführungsreihe mit Musik, Tanz, Theater und
Neue Medien entwickelt. So entstand das Experiment: Subkultur trifft Hochkultur, Zyklus 1-4, mit genreübergreifenden Interaktionen. Fortan liefen alle Aufführungen von Heike Hennig & Co in Leipzig im Rahmen des
Veranstaltungsprogramms “OPER Leipzig unpugged”.
Nach der Welt-Uraufführung des Dokumentarfilms TANZ MIT DER ZEIT zum 50. DOK-Leipzig war die Freude bei HEIKE HENNIG & Co groß, als
vom Filmverleih bekannt gegeben wurde, dass der Film im Frühjahr 2008 in die deutschen Kinos kommt. Dies ist eine große Auszeichnung für einen Dokumentarfilm. Nach der Präsentation des Buches TANZ MIT DER ZEIT zur
Leipziger Buchmesse erfolgte am 26. März 2008 der Kinostart in der Oper Leipzig. Zur Freude aller waren die ARD Tagesthemen mit ca. 3 Millionen Zuschauern dabei. Es folgten Kinopremieren mit unzähligen Journalisten,
Kultur- und Tanzinteressierten in Leipzig, Dresden, Hamburg und ein ausgesprochen herzlicher Empfang in Berlin. Das Kinoerlebnis in einem der schönsten Premierenkinos, dem Delphi Filmpalast, im Herzen Berlins wird
dem Ensemble HEIKE HENNIG & Co unvergesslich bleiben. Seit dem Kinostart folgten weitere Berichte in der ARD Tagesschau bis zum Frühstücks-Fernsehen sowie in zahllosen Zeitschriften und Zeitungen. Das
Ensemble HEIKE HENNIG & Co tourt mit Film und Tanztheaterstück durch Deutschland und macht immer wieder Station im Repertoire von OPER Leipzig unplugged.
Die Freude an der Interaktion der Genres Musik, Tanz und Theater ergab neben den erfolgreichen Theater- und Operninszenierungen von Heike
Hennig an anderen Bühnen und internationalen Festivals die Initialzündung für die Zusammenarbeit mit dem Barockorchester Lautten Compagney Berlin. Trotz ungesicherter Finanzierung des Veranstaltungsprogramms “OPER
Leipzig unplugged” durch die Stadt Leipzig, war die Versuchung des durch Sänger, Tänzer, Musiker und andere Künstler enorm angewachsenen Ensembles groß, die von Heike Hennig anvisierten “Musiktheatralischen
Grenzgänge” mit der Tanzoper RITUALE auszuloten. Als dann im Februar 2009 die Publikums- und Medienreaktionen “Neue Dimensionen für das Musiktheater” ausriefen, war die Freude über die folgende Europa Tournee auf
den Spuren von Händel, Goethe, Wagner und Mozart um so größer. Basierend auf der reichhaltigen Kulturtradition Mitteldeutschlands und der außergewöhnlichen Biographie von Heike Hennig, entwickelte sich ein
europäischer Exportschlager. Mit Unterstützung der Europäischen Union reiste das choreographische Musiktheater als mitteldeutscher Kulturbotschafter noch im Jahr der Uraufführung nach Dänemark, Schweden und Italien.
Heike Hennig und ihr Ensemble haben sich damit als “herausragende Vertreter des zeitgenössischen Tanzes” der Bundesrepublik Deutschland etabliert. Dies wird neben weltweiten Einladungen von Heike Hennig an
Universitäten auch durch ihre Mitarbeit beim Tanzkongress der Kulturstiftung des Bundes deutlich.
Die außergewöhnliche, sicher auch einmalige und wohl für das deutsche Tanz- und Musiktheater nicht wiederholbare Erfolgsgeschichte von
Heike Hennig und ihrem Ensemble sind ohne das FZTM und die Veranstaltungsreihe “OPER unplugged” undenkbar. 2010 feiert das internationale Ensemble HEIKE HENNIG & Co ihr 10-jähriges Bestehen. Damit das FZTM dem
Auftrag und Anspruch nicht nur des Leipziger Publikums gerecht werden kann, ist es an der Zeit, dass die Stadt Leipzig und der Freistaat Sachsen dies als Auftrag annimmt und die Rahmenbedingungen mit einer
gesicherten Finanzierung für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte von HEIKE HENNIG & Co in Sachsen und Mitteldeutschland schafft.
Das FZTM erneuert seine Forderung nach finanzieller Gleichstellung des Ensembles HEIKE HENNIG & Co mit den Eigenbetrieben der Stadt
Leipzig. Entsprechend Business-Plan sind dazu in einem ersten Schritt 600.000,- EUR je Spielzeit erforderlich. Nur mit Auftrag und Unterstützung des Leipziger Stadtrates wird man zukünftig neben der Handschrift von
Peter Konwitschny und Sebastian Hartmann auch die von Heike Hennig in Leipzig entwickeln und erleben können.
Siehe auch Kulturpolitik: Parteien zur Wahl >>>
Der Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig schreibt über Heike Hennig: “Mit viel Aufmerksamkeit und Interesse begleitet die
Stadt Leipzig seit Jahren die künstlerische Arbeit der Tänzerin und Choreografin Heike Hennig. Das Ensemble Heike Hennig & Co hat sich seit dem Jahr 2000 mit seinen Musik-Tanz-Theaterproduktionen international
einen Namen gemacht. Mit seinen genreübergreifenden Inszenierungen gelingt dem Ensemble die einzigartige Verbindung aus kulturellem Erbe vom frühen Barock über die Moderne des 20. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart.
Die Inszenierungen, die Maßstäbe setzen in der zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe Europas, wurden vielfach ausgezeichnet. Leipzig 2. März 2010
|